Was SUMMEWENN macht
SUMMEWENN addiert Werte in einer Spalte, wenn eine Bedingung in einer anderen Spalte erfüllt ist. Syntax:
=SUMMEWENN(Bereich;Suchkriterium;Summe_Bereich)
Dabei ist: Bereich die Spalte, die geprüft wird, Suchkriterium die Bedingung und Summe_Bereich die Spalte, deren Werte addiert werden.
Einfaches Beispiel: Stunden je Lehrkraft
Spalte A enthält Lehrkraftnamen, Spalte B enthält Stunden. Summe aller Stunden von Frau Müller:
=SUMMEWENN(A2:A200;"Müller";B2:B200)
Oder mit Zellbezug (z. B. steht "Müller" in E2):
=SUMMEWENN(A2:A200;E2;B2:B200)
SUMMEWENNS für mehrere Bedingungen
SUMMEWENNS addiert Werte, wenn alle angegebenen Bedingungen erfüllt sind (UND-Verknüpfung). Syntax:
=SUMMEWENNS(Summe_Bereich;Kriterienbereich1;Kriterien1;Kriterienbereich2;Kriterien2;...)
Wichtig: Bei SUMMEWENNS steht der Summe_Bereich zuerst – anders als bei SUMMEWENN.
Beispiel: Stunden von Frau Müller in Klasse 8A:
=SUMMEWENNS(B2:B200;A2:A200;"Müller";C2:C200;"8A")
Typische Anwendungsfälle in Schulen
- Unterrichtsbelastung: Stunden oder Unterrichtseinheiten je Lehrkraft, je Klasse oder je Fach
- Kostenübersicht: Gesamtkosten je Kategorie oder je Fachschaft
- Ergebniszusammenfassung: Gesamtpunkte je Schülergruppe über mehrere Tests
- Fehlzeitenauswertung: Gesamt-Fehltage je Schüler, Klasse oder Jahrgangsstufe
Vergleichsoperatoren im Suchkriterium
Das Suchkriterium kann Vergleichsoperatoren enthalten – dann muss es als Text in Anführungszeichen geschrieben werden:
=SUMMEWENN(B2:B200;">=50";C2:C200)– summiert Werte aus C, wo B mindestens 50 ist=SUMMEWENN(B2:B200;"<>0";C2:C200)– summiert Werte, wo B nicht null ist
Kombination mit Zellbezug: ">="&E2
SUMMEWENN vs. Pivot-Tabelle
SUMMEWENN eignet sich für eine feste Auswertung, die sich automatisch aktualisiert, wenn sich die Daten ändern. Pivot-Tabellen sind flexibler für explorative Analysen. Beides hat seinen Platz – SUMMEWENN ist die richtige Wahl, wenn die Frage und die Gruppierung feststehen.
